15. Januar 2010
Liebe “Kinder von Medjugorje”,
Gepriesen seien Jesus und Maria!
1) Am 2. Jänner hatte Mirjana ihre monatliche Erscheinung daheim.
Nach der Erscheinung teilte sie die folgende Botschaft mit: „Liebe Kinder! Heute rufe ich euch mit vollem Vertrauen und großer Liebe auf, mit mir zu kommen, denn ich möchte euch mit meinem Sohn bekannt machen. Habt keine Angst, meine Kinder, ich bin hier bei euch, ganz nahe bei euch. Ich zeige euch den Weg, wie ihr euch selbst und anderen verzeihen und mit aufrichtiger Reue im Herzen vor dem Vater knien könnt. Lasst alles in euch absterben, was euch daran hindert zu lieben und zu retten, damit ihr bei Ihm und in Ihm sein könnt. Entscheidet euch, einen neuen Anfang zu machen, einen Anfang mit ernsthafter Liebe, die Gott selbst ist. Danke.“
2) Am Abend des 31. Dezember bat Marija die Muttergottes um einen besonderen Gefallen, weil am nächsten Tag das Fest der Mutter des Herrn und der erste Tag des Jahres sein würde. Viele Pilger hatten darum gebeten, bei der Erscheinung in ihrem Hause dabei sein zu können. Weil aber ihre Kapelle sehr klein ist, war sie sehr traurig, diese Bitte nicht allen, die danach gefragt haben, erfüllen zu können. So hat sie die Muttergottes gebeten, den Erscheinungsort zu ändern, damit mehr Menschen daran teilnehmen können. Sie schlug vor, dass sie, anstatt um 17:40 Uhr in Marijas Kapelle zu kommen, abends am Erscheinungsberg erscheine, damit alle dabei sein können. Die Gospa erwiderte, dass sie am ersten Tag des Jahres an beiden Orten erscheinen würde – um 17:40 Uhr in der Kapelle und abends am Erscheinungsberg. So waren wir alle am Abend des 1. Januar am Erscheinungsberg und beteten bei strömendem Regen den Rosenkranz; unsere Füße im Schlamm aber unsere Herzen voller Freude. Die Erscheinung dauerte eine ganze Weile und Marija sagte dann: „Die Gospa ist heute sehr glücklich gewesen und ist mit Legionen Engel gekommen! Sie schaute auf uns alle und sagte lächelnd: ‚Ihr seid meine Freude. Ihr seid meine Hoffnung!‘ Dann forderte sie uns auf, ihre Botschaften zu leben.“ So haben wir mit ihr und mit ihrer himmlischen Engelschar das Jahr 2010 begonnen. Wir werden sie auf jeden Fall in diesem Jahr brauchen! Wir haben dann euch alle ihrem Schutz anbefohlen.
3) Der Kardinal möchte wieder nach Medjugorje kommen. Kardinal Schönborn aus Wien kam als Privatpilger zum Neuen Jahr nach Medjugorje. Dies war ein großes Ereignis in der Geschichte von Medjugorje. Welche Freude hat uns sein Kommen bereitet! Eine der vielen Gnaden seines Besuches war das positive Licht, das er auf Medjugorje hat scheinen lassen, denn es löscht jetzt ein für alle Mal das Gerücht aus dem Gedächtnis der Menschen, dass Medjugorje „verboten“ sei. Es geschieht oft, dass, wenn jemand die Gelegenheit hat, nach Medjugorje zu gehen, es mit der Begründung abgelehnt wird: „Nein, es ist nicht von der Kirche anerkannt.“ Das stimmt zwar, aber „nicht anerkannt“ heißt nicht „verboten“. Medjugorje wurde nie von der Kirche „verboten“. Die Kirche kann aber in ihrer großen Weisheit keine Erklärung abgeben, solange die Erscheinungen noch andauern. Während wir auf eine offizielle Stellungnahme der Kirche warten, haben wir alle die wunderbare Gelegenheit, als Privatpilger nach Medjugorje zu reisen, denn nur die Pilgerreisen, die offiziell von Diözesen oder Pfarreien organisiert werden, sind verboten. Dies ist in sich selbst ein großes Geschenk, denn in den 28 Jahren hätte die Kirche ja auch private Pilgerreisen verbieten können. Von den Ausführungen des Kardinals in einem Interview, wollen wir hier einige Höhepunkte wiedergeben:
Der Kardinal betonte, dass er vor allem als Pilger gekommen ist, zum Gebet und zur Bekehrung. Das ist die beste innere Einstellung, die man haben kann, wenn man nach Medjugorje kommt. Er hatte schon seit über 20 Jahren den Wunsch gehabt, zu kommen, da er die guten Früchte in seiner Diözese und anderswo beobachtet hatte. Es sagte, dass er das Folgende beobachtet hat:
ü Viele Priesterberufe in seinem Priesterseminar in Wien, von denen die Mehrheit von Medjugorje herrühren.
ü Herrliche Bekehrungen, selbst bei denjenigen, die ihm sehr nahe stehen und die aus allen Gesellschaftsschichten kommen.
ü Körperliche und seelische Heilungen vieler Menschen, die krank und gebrochen nach Medjugorje gekommen waren, einschließlich solcher, die unter Drogensucht, Verzweiflung, dem Verlust eines Familienmitglieds, usw. litten.
ü Die Qualität des Gebetes in Gruppen seiner Diözese, die Verbindungen mit Medjugorje haben und wie diese Gruppen ihren Glauben lebten und die Anbetung und die Sakrament hoch schätzten. Er erwähnte als Beispiel die Dominikanerkirche, die (in den 80er-Jahren und bis 1991/ A.d.Ü.) jeden Donnerstag stundenlang brechend voll war.
ü „Ich bin nach Medjugorje gekommen, um der Mutter des Herrn nahe zu sein“, sagte der Kardinal während einer Gebetsandacht, die er in der St. Jakobskirche leitete.
ü Was die Beichte anbetrifft, so war er, geradeso wie die Mehrzahl der Priester, die in Medjugorje Beichte hören, von der Offenheit und Tiefe der Beichtenden tief berührt.
ü Was die Franziskaner anbetrifft, so hatte er während seines Aufenthalts einen positiven, direkten und brüderlichen Gedankenaustausch mit den Priestern.
ü Was die Seher anbetrifft, so war er von ihrer Bescheidenheit und Einfachheit beeindruckt, als er vorher schon mit Ivan zusammengetroffen war und dann mit Marija im Stephansdom in Wien, als diese letztes Jahr zu einem Gebetstreffen gekommen war. In Medjugorje hatte er Gelegenheit, mit den anderen Sehern zusammenzutreffen, was ihn auch sehr beeindruckte.
ü Was die guten Früchte anbetrifft: Der Kardinal wohnte in der Gemeinschaft des Cenacolo, die von Schwester Elvira für die Rehabilitation von Drogensüchtigen gegründet worden war. Dort konnte er Zeuge der Früchte der Gnade und Liebe sein, die von Medjugorje ausgehen, wo Tausende junger Menschen von der Zerstörung und dem Tod gerettet werden. Er hat auch das Mutterdorf besucht, das von Pater Slavko gegründet worden war, sowie Mary’s Meals, ein Wohltätigkeitsverband, der durch Medjugorje von Magnus MacFarlane aus Schottland gegründet worden war und der tägliche Speisungen für hungernde Kinder aus der ganzen Welt zur Verfügung stellt. (Siehe PS2.)
Also wenn ich das alles zusammen nehme, dann muss ich sagen: Jesus hat gesagt, ein schlechter Baum bringt keine guten Früchte. Wenn also die Früchte gut sind, dann muss wohl auch der Baum gut sein.“ Man konnte eine aufrichtige Freude im Gesicht des Kardinals bemerken, was alle sehr beeindruckte.
Als man ihn über die Stellungsnahme der Kirche fragte, sagte der Kardinal ganz eindeutig: „Ich kann nicht, und habe auch nicht die Absicht, eine Diözesanpilgerreise nach Medjugorje zu unternehmen, so wie wir das nach Rom und ins Heilige Land getan haben. Es ist aber nie von der Bischofskonferenz noch von Rom verboten worden, als Privatpilger nach Medjugorje zu reisen. Es scheint mir besonders wichtig zu sein für uns Bischöfe: Die Pilger sollen geistlich betreut, geistlich begleitet werden. Ich sehe meine Aufgabe als Erzbischof von Wien genau darin: Wenn ich als Bischof sehe, dass aus meiner Diözese Hunderte, Tausende Menschen nach Medjugorje pilgern, dass Gebetsgruppen entstehen, dass Priesterberufe kommen, dass Bekehrungen geschehen, dann muss ich als Bischof schauen, dass diese Pilger auch eine gute Begleitung haben.
Sie können das ganze Interview auf der folgenden Homepage nachlesen: http://www.medjugorje.de/medjugorje/mitteilungen/show/interview-kardinal-schoenborn.html
Kardinal Schönborn hatte eine Privataudienz mit dem Papst am 15. Januar. Anschließend schrieb er einen Brief an den Bischof von Mostar mit dem folgenden Inhalt: „Ich habe Ihren Brief vom 2. Januar erhalten. Es tut mir leid, wenn Sie der Meinung sind, dass meine Pilgerreise nach Medjugorje dem Frieden schädlich sei. Ich versichere Ihnen, dass das nicht meine Absicht war.... Die Muttergottes und ihr göttlicher Sohn werden bestimmt alles zum Guten führen. In diesem Vertrauen grüße ich Sie brüderlich vereint im Herrn und verbleibe Ihr, + Christoph Kardinal Schönborn O.P.
Kardinal Tarcisio Bertone, Staatssekretär des Vatikans, wird am 23. Januar nach Mostar reisen, um Petar Rajic zum Erzbischof zu weihen. Msgr. Rajic wurde vom Papst als Apostolischer Nuntius für Kuwait, Bahrain und Qatar, sowie als Apostolischer Delegat für die Arabische Halbinsel ernannt. Seine Eltern sind aus Doljai in der Diözese Trebinje-Mrkan. Wollen wir sehr darum beten, dass dieser hohe Besuch zum Frieden zwischen Mostar, Medjugorje und Rom beiträgt!
4) Die Heiligen, die die Kinder von Medjugorje für das Jahr 2010 auserwählt haben, sind die Heilige Familie von Nazareth! Jesus selbst zusammen mit Maria und Josef und nichts geringeres! Das ist eine wahre Fügung, weil Familien heutzutage so viel Hilfe brauchen. Es ist unsere Aufgabe, um Segen für heilige und glückliche Familien zu beten. Ein starker Schutz der Heiligen Familie ist für das Neue Jahr sehr erfreulich. Ohne zu wissen, dass wir die Heilige Familie als unsere himmlischen Helfer für das Jahr 2010 bekommen würden, hatten wir im November eine große Krippe in unserem Garten mit wunderschönen lebensgroßen Figuren aufgestellt.
Maria sitzt mit offenen Armen da und das Jesuskind liegt ihr zu Füssen in einer richtigen Krippe. Die Nachbarkinder kommen gern, um das Jesuskind zu sehen, geradeso wie die Hirten von damals. Die Krippe ist ein Ort des Gebets geworden, wo alle hinkommen können. Es ist unsere Absicht, Müttern, die eine Abtreibung oder Fehlgeburt hatten, oder ihr Kind auf irgend eine andere Art verloren haben, eine Gelegenheit zu geben, dieses Kind in die Hände der Muttergottes zu legen, damit sie im Himmel über dieses Kind wachen möge. Wenn sie das machen, werden die Mütter getröstet und erlangen wieder ihren inneren Frieden; auch werden sie von Schmerzen geheilt, wie andauernde Traurigkeit, Angst vor dem Tod, obsessive Schuldgefühle, usw. Somit bietet diese Krippe eine großartige Möglichkeit, dass viele Herzen durch die Gnade Gottes und die Fürsorge des Jesuskindes geheilt werden.
Das kleine Jesuskind ist sehr schön. Um innere Heilung zu erfahren, sollten diejenigen, die zum Jesuskind kommen, um sich von der Vergangenheit zu befreien, Ihn anschauen und von Ihm angeschaut werden. Es ist eine starke Therapie, die von der Unschuld des Gotteskindes ausgeht und die hier wirkt. Kommt und schaut euch unsere Krippe bei eurer nächsten Pilgerreise hierher an. (Siehe PS3.)
5) Das Jahr der Priester. – Hier ist unser Gebet für Priester für diesen Monat:
„Wir danken Dir, Gott unserem Vater, für alle, die Deinem Ruf zum Priesteramt gefolgt sind. Nimm dieses Gebet an, das wir für sie aufopfern: Erfülle Deine Priester mit dem sicheren Wissen um Deine Liebe. Öffne ihre Herzen für die Kraft und den Trost des Heiligen Geistes. Führe sie zu einer erneuten Einheit mit Deinem Sohn. Entzünde in ihnen einen tiefen Glauben an die Sakramente, die sie spenden, um uns zu nähren, zu stärken und zu heilen. Herr Jesus Christus schenke, dass diese, Deine Priester, uns durch die Kraft ihres Beispiels als Männer des Gebets, die über Dein Wort nachdenken und Deinem Willen folgen, dazu anregen nach Heiligkeit zu streben.
Maria, Mutter Christi und unsere Mutter, schütze mit Deinem mütterlichen Beistand diese Auserwählten, die dem Herzen Deines Sohnes so teuer sind. Setze Dich für unsere Priester ein, damit sie, wenn sie das Sakrament der Heiligen Messe aufopfern, jeden Tag dem Bildnis Deines Sohnes, unseres Herrn und Erlöser Jesus Christus, ähnlicher werden.
Heiliger Johannes Maria Vianney, Patron der Priester, bete für uns und unsere Priester!
Amen.
O Muttergottes, liebste Gospa, Du bist auch unsere Freude und unsere Hoffnung!
Bitte verlasse uns Sünder nicht, sondern ziehe uns in diesem Jahr 2010 näher an Dich!
Schwester Emmanuel +
PS 1 – Schwester Emmanuels neueste CDs und DVDs sind jetzt erhältlich in Englisch
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PS 2 - Mary’s Meals leistet jetzt sehr gute Arbeit in Haiti, wo sie bereits seit zwei Jahren arme Kinder ernähren. Sie sind in Haiti und brauchen jetzt Ihre Hilfe! Sie können auf der folgenden Homepage ihre Spenden abgeben: www.marysmeals.org
PS 3 – Sie können mehr Bilder von unserer Krippe auf der folgenden Homepage sehen: http://www.childrenofmedjugorje.com Die Krippe steht in der Nähe unseres großen weißen Kreuzes beim kleinen Wäldchen.
PS 4 – Lest und verbreitet das Buch von Sr. Emmanuel, „Das Verborgene Kind von Medjugorje“. Auf Deutsch: € 22,00 im Parvis Verlag, Schweiz, Tel: +41 269 159 399 http://www.parvis.ch
In Wien bei Martha Häusler, Weihburggasse, 1010 Wien, erhältlich.
PS 5 – Schreiben Sie sich ein! Sie erhalten jeden Monat das Email der ‚Nachrichten aus Medjugorje’ von Sr. Emmanuel.
Auf Englisch oder Deutsch:
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Die Homepage www.childrenofmedjugorje.com bietet diese Nachrichten in anderen Sprachen an.
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